WP Informatik 2002/2003
Grundlagen des Internets
A. Lokale und weltweite Netze
1. Netzwerke -
Hosts und Clients
2. Vorteile von Computer-Netzwerken
3. Local Area
Networks (LAN)
4. Wide Area Network (WAN)
5. Internet
B. Hauptdienste des Internets
1. E-Mail
2. FTP
3. News
4.
WWW
5. Telnet
6. IRC
A Lokale und weltweite Netze
Das Internet ist das zur Zeit größte Netzwerk
der Welt.
1. Netzwerke - Hosts und Clients
Netzwerke verbinden Computer über
Leitungen miteinander. Arbeitsteilung ist der Sinn. Bei der Verteilung der
Aufgaben unterscheidet man zwischen: Hosts, Rechnern, die einen Dienst anbieten
und Clients, die einen Dienst in Anspruch nehmen.
2. Vorteile von
Computer-Netzwerken
Der Informationsaustausch ist leichter als mit Disketten.
Die gemeinsame Nutzung von Ressourcen wie z.B. Drucker, ISDN-Anschlüsse, CD-ROM,
grossen Dateien oder Programmen ist möglich. E-Mail kann durchgeführt
werden.
3. Local Area Networks (LAN)
Ein kleines Computer-Netzwerk wie
unser Schulnetzwerk wird oft LAN genannt. Hier befinden sich alle Computer am
selben Ort, d.h. in einem Raum, in einem Gebäude oder in einem Firmengelände.
Die Vernetzung der PCs erfolgt zumeist mit Kupferkabel. Jeder Computer im
Netzwerk braucht bestimmte zusätzliche Hard- und Software, die ein "normaler"
Einplatz-PC nicht hat. Diese Komponenten sind: Netzwerk-Karte und
Netzwerk-Software. Wenn im LAN die Datenübermittlung mit Internetsoftware
erfolgt, dann spricht man von einem Intranet.
4 Wide Area Network (WAN)
Da
LANs nur eine bestimmte Reichweite haben können, nutzt man für Netzwerke mit
großen Entfernungen der Rechner von einander (WAN) meist das weltweite
öffentliche Telefonnetz . Den Zugang dazu schafft ein Privathaushalt entweder
durch Computer, Modem und Einwahlsoftware oder Computer, ISDN-Karte und
Einwahlsoftware. Anders als im LAN wird hier nur zeitweise eine Verbindung
aufgebaut, da durch die Telefonverbindung Kosten entstehen.
5 Internet
zurück
Das Internet ist nichts weiter als
ein sehr großes WAN. Daher wird das Internet auch oft als Netz von Netzwerken
beschrieben. Es ist der größte Computer-Netzwerkverbund, der zur Zeit auf der
Welt existiert. Das Internet besteht aus einer großen Ansammlung von lokalen,
regionalen und nationalen Netzwerken (LANs) sowie aus einzelnen Computern.
Obwohl alle diese Netzwerke und Computer unabhängig voneinander arbeiten, können
sie dennoch alle via Internet auf weltweit verfügbare Dienste zugreifen und über
das Internet miteinander kommunizieren.
B Hauptdienste des Internets
Die Hauptdienste des Internets sind E-Mail-, FTP-, News-, IRC, Telnet und
WWW-Dienste. Im Internet ist nahezu alles zu finden, was als digitale
Information aufbereitet vorliegt. Man kann beliebige Informationen erhalten. Das
kann Forschung, Ausbildung, Nachrichten, Software, Hardware, Diskussionen,
Hobbies oder anderes betreffen. Man kann per elektronischer Post andere
Teilnehmer im Internet erreichen. Internet hat eine Fülle von Wissen zu bieten,
die weltweit zur Verfügung steht. Es ist zu jeder Tages- und Nachtzeit über das
Telefonnetz verfügbar. Man benötigt allerdings ein wenig Erfahrung, um sich in
der Fülle der Dienste, Angebote und Informationen zurechtzufinden. Das Internet
bietet selbst dazu eine Reihe von Hilfsmitteln. Besonders wichtig sind die
sogenannten Suchmaschinen.
1. E-Mail
E-Mail war der erste Dienst des
Internets. E-Mail ist bis heute die populärste Kommunikationsform im Internet.
Es ist damit zu rechnen, dass E-Mail in den nächsten Jahren klassische
Kommunikationsmedien wie Telefax und Briefpost in vielen Bereichen ablösen wird.
E-Mail ist sehr einfach zu handhaben, es funktioniert nämlich vom Prinzip wie
die "gelbe" Post, die von Internet-Usern gern auch als "snail-mail"
(Schneckenpost) bezeichnet wird. Als "Postamt" fungiert ein sogenannter
Mail-Server, der beim Provider steht. Dort liegen die "Postfächer" der
verschiedenen User, in denen eingehende Post abgelegt wird. Auch wenn man E-Mail
versendet, wird diese zunächst an den E-Mail-Server des Providers verschickt.
Von diesem "Postamt" wird die Post dann zum Ziel-Postamt automatisch
weiterbefördert. Für die prompte Weiterbeförderung gibt es nur eine wesentliche
Voraussetzung: korrekt angegebene E-Mail-Adressen. E-Mail-Adressen haben
folgende Form: Adresse@Server
Per E-Mail können heute nicht nur einfache
ASCII-Texte, sondern auch beliebige Daten, wie formatierte Texte, Grafik, Ton
und Video versendet werden. Viele E-Mail-Programme erlauben das einfache
Attachment von Dateien an die zu übertragende Post. Fazit: Die Post wird zwar
weltweit befördert, man zahlt aber immer nur die Online-Verbindung zum lokalen
Provider!
2. FTP
Mit Hilfe von Netzwerkverbindungen kann man auf die Festplatten von
FTP-Servern zugreifen und sich Daten herunterladen oder auch hochladen. Auf dem
Bildschirm sieht man nur die Verzeichnisse der Computer, die man angewählt hat.
FTP bedeutet "File Transfer Protocol". Mit diesem Protokoll werden diese Server
angesteuert.
3. News
Will man sich über das Internet mit einer Person austauschen, dann
ist E-Mail meistens das Richtige. Aber wenn sich mehrere Menschen über einen
bestimmten Themenkreis unterhalten wollen, gehen sie am besten in die
Newsgroups. Wie an ein ,,schwarzes Brett" hängt jede/r ihre/seine Nachricht,
Beitrag oder Information und alle Interessierten können lesen. Eine Newsgroup
fasst alle Artikel zu einem bestimmten Thema zusammen. Diese News werden auf
sogenannten News-Servern abgespeichert - und auch ständig zu den angeschlossenen
News-Servern weitergereicht. So werden sie in kurzer Zeit über den Erdball
verbreitet. Zu fast jedem beliebigen Themenkreis findet man im Usenet die
passende Diskussionsgruppe. Es existieren zur Zeit etwa 23.000
Diskussionszirkel. Man unterhält sich oft in Englisch. Es gibt aber auch
Gruppen, in denen der Meinungsaustausch in anderen Sprachen stattfindet. In den
Newsgroups des Bereichs *.de. wird natürlich Deutsch geschrieben.
Das
Usenet ist der Zusammenschluß aller Newsgroups; es dient als Nachrichtendienst
des Internet.
4. WWW - Surfen im Netz
WWW steht als Abkürzung für "World Wide Web", oder
kurz und bündig: Web. Das World Wide Web ist der "jüngste" Dienst im Internet -
und wohl auch der attraktivste. Deswegen sagen viele Leute "Internet" - und
meinen "World Wide Web".
Das Hauptmerkmal dieses Internet-Dienstes ist eine
riesige Fülle von miteinander verknüpften Dokumenten, die in WWW-Servern
gespeichert sind. Die Sprache mit der Dateien des WWW erstellt werden, ist HTML
(Hypertext Markup Language). Entsprechende Dokumente sind die sogenannten
HTML-Seiten , auch Web-Seiten oder Web-Pages genannt. Zum Lesen oder Aufrufen
solcher Dokume benötigt man einen Browser wie z.B. Opera, Netscape Navigator
oder Internet Explorer. Die Adressierung der WWW-Server in einem Browser beginnt
mit: http:// . Man bewegt sich von Dokument zu Dokument mittels sog. Hyperlinks.
Hyperlinks sind Verweise, die in den "Seiten" des WWW eingebaut werden. Durch
Anklicken eines solchen Verweises mit der Maus aktiviert der Benutzer das Laden
eines neuen Dokumentes oder einer Datei. Zum Auffinden von Dokumenten benutzt
man Kataloge, Suchmaschinen oder Linklisten. Der Umgang mit Suchmaschinen folgt
einer bestimmten Systematik. Linklisten seriöser Anbieter geben oft einen guten
Überblick.
5. Telnet
Telnet ist die Fernbedienung von Computern über das
Internet oder Intranet, wobei die Konsole des entfernten Computers auf dem
lokalen PC dargestellt wird. Dieser Dienst ist im Netz sehr wichtig zur
Administration, da bestimmten Projektleitern besondere Zugriffsrechte
zugestanden werden müssen.
6. Internet Relay Chat
IRC dient der
unmittelbaren Kommunikation mit Internetpartnern per Tastatur. Diese Art von
Gesprächen zwischen Internet-Nutzern erfolgt in sogenannten Chat-Räumen. Auch
auf dem Bildungsserver werden Chatrooms für Schüler angeboten, die von vielen
gerne genutzt werden.